Interssengemeinschaft Kaltenburg
Wir freuen uns,
Sie begrüßen zu können
Helfen sie mit die Kaltenburg zu renovieren.

                       Liebe Freundinnen und Freunde der Kaltenburg,

Clemens Stahl

gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen bin ich sehr froh, dass sich die Sanierung der äußeren Burgmauer auf der Kaltenburg planmäßig vollzieht und nach Clemens Stahl dem Winter die Bauarbeiten wieder aufgenommen wurden.

Bis Ende Februar hat unser technisches Team unter Leitung von Alois Sawetz, Uli Zimmermann und Rainer Prechtel bereits notwendige und umfangreiche Abholzungen vorgenommen. Damit wird die zur Zeit laufende Vermessung der Burganlage ermöglicht, andererseits kommen die immer noch imposanten Konturen der Ruine so richtig zur Geltung. Leider sieht man nun aber auch, wo vermutlich die nächste Sanierungspriorität liegt, denn es gibt gut sichtbar zahlreiche und kritische Schadstellen. Der Zutritt der Burgruine durch Besucher ist daher derzeit aus Gründen der Sicherheit untersagt.

Wir sind auch ganz glücklich, dass es gelungen ist, mit Gerhard Polt und den bekannten Wellbrüdern ein kulturelles Highlight in der Region anbieten zu können. Wir hoffen auf einen vollen Saal und einen tollen Abend.

Unser Verein, die IG Kaltenburg e.V. hat zwischenzeitlich über 180 Mitglieder und zahlreiche Förderer und Unterstützer. Dafür sind wir sehr dankbar und laden auch Sie ein, die Sanierung der Ruine Kaltenburg als markantes Kulturdenkmal in der Region mit einer Mitgliedschaft oder Spende zu unterstützen.

Es freut uns, dass die Denkmalstiftung Baden-Württemberg, die unsere Sanierungsarbeiten mit 50.000 € unterstützt, das bürgerschaftliche Engagement unseres Vereines würdigt und der Burgruine Kaltenburg die Auszeichnung „Denkmal des Monats März 2017“ verleiht.

Es grüßt Clemens Stahl, Vorsitzender

Gerhard Polt und die Well Brüder aus´m Biermoos

Die IG Kaltenburg wünscht Ihnen einen vergnüglichen Kabarettabend der Extraklasse in der Walter Schmid Halle in Giengen mit dem Programm

Gehobene Unterhaltung mit humanitärem Beigeschmack

Sie machen ihre mittlerweile raren Kabarettabende mit Musikeinlagen zu einem Mordsgaudium für das Publikum und für sich selbst. Sie decken Heimatverbrechen aller Art auf und blasen “denen da oben” gehörig den Marsch, ohne dabei “die da unten” zu verschonen.

Erhaltung der Kaltenburg

Als die IG Kaltenburg im Oktober 2015 den Kaufvertrag für die Burganlage unterzeichtnete, war die Mauer stark beschädigt und einsturzgefährdet. Die Kernburg ist mit Büschen und Bäumen überwuchert und kaum noch zu erkennen.

Über 30 Jahre lang hatte sich die Ortsgruppe Hürben des Schwäbischen Albvereins mit großem Engagement in tausenden Stunden ehrenamtlicher Arbeit intensiv um den Erhalt der Ruine Kaltenburg gekümmert. Im Winter 2006 stürzte ein ca. 6 m langes Stück der Umfassungsmauer an der Ostseite ein, das wieder hergestellt werden sollte. Als dann bei den Bauarbeiten 2010 ein weiteres 10 m langes Mauerstück einstürzte, wurden sämtliche Baumaßnahmen eingestellt.

Nachdem im November 2014 die Heidenheimer Zeitung über den kläglichen Zustand und den Verfall der Ruine berichtete, startete Clemens Stahl eine Initiative zur Rettung und Erhaltung der Kaltenburg. Am 23. Juli 2014 kam es im vollbesetzten Hürbener Höhlen¬haus zur Gründung des Vereins „Interessengemeinschaft Kaltenburg“.

Beginn der Mauersanierung

Am Jahresende 2016, gut zwei Jahre nach der Gründung, befindet sich die Burg im Eigentum des Vereins und die Sanierungsmaßnahmen sind richtig gut angelaufen. Sicherlich gab es anfänglich viele Bedenken, ob die aufwändigen Bauarbeiten, die nur durch spezialisierte Fachleute ausführbar sind, auch finanziell zu bewältigen wären. Nachdem die Mauersanierung mit einem Kostenvolumen von über einer halben Million Euro gestartet ist, kann man jetzt schon festhalten, dass es insbesondere durch den unermüdlichen Einsatz des Vorsitzenden Clemens Stahl gelungen ist, zahlreiche Türen zu öffnen um Zuschüsse zu erschließen und Spender von dem Vorhaben zu überzeugen. Dies ermöglicht jetzt schon, über weitere Sanierungsschritte nachzudenken.

Die frühzeitige Einbindung von Landesdenkmalamt und Landratsamt sowie die Wahl des Planungsbüros und der Baufirma waren die Erfolgsrezepte, die geholfen haben sonst übliche Zeiten für Planungs und Genehmigungsverfahren deutlich zu unterbieten.

Steine sammeln

Für die Sanierung der Burgmauer soll nach Möglichkeit das Original-Steinmaterial verwendet werden, das in großer Zahl im Hang unter der Burgmauer herumliegt und von den fleißigen Helfern des Vereins gesammelt werden muss.

THW-Einsatz auf der Schildmauer

Büsche und Bäume auf den Mauerresten gefährden mit ihrem Wurzelwerk die Bausubstanz. Auf den höchsten Stellen der Burgmauer ist für Baumfällarbeiten eine professionelle Sicherung nötig. Deshalb war die IG Kaltenburg sehr erfreut, dass vom Technischen Hilfswerk Heidenheim im Rahmen einer Übung vier Bäume auf der westlichen Schildmauer entfernt wurden.

Ausholzen im Burggelände

Eine Bestandsaufnahme der gesamten Burganlage soll Aufschluss geben, welche weiteren Sanierungsaufgaben am dringlichsten sind.

Dazu ist es erforderlich rund um das Gemäuer Buschwerk und Bäume zu entfernen, damit eine Vermessung möglich ist. Durch das Entfernen von Gehölz wird auch verhindert, dass weitere Zerstörungen durch das Wurzelwerk entstehen.

Natur- und Kultur-Rundweg zur Kaltenburg

Rund 30 Wanderer hatten sich in Niederstotzingen auf den Weg gemacht, um den zum Stadtrechtsjubiläum eingerichteten, 18 km langen Natur- und Kultur-Rundweg über die St. Ulrichskirche in Lontal, die Kaltenburg und die Wallfahrtskirche Mariä-Himmelfahrt in Stetten ob Lontal zu erkunden. Die IG-Kaltenburg sorgte mit Getränken, Würstchen und Kuchen für das leibliche Wohl der Wanderer und hatte den Südturm zur Besichtigung geöffnet.

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